Dokumente digitalisieren

Scanner

Scanner erleichtern die Digitalisierung von Dokumenten – sie ermöglichen das schnelle Verschicken via Mail, Fax oder anderen Messengern wie z. B. Skype. Scanner fürs Büro sind häufig als Multifunktionsgerät erhältlich: d. h. als Kopierer, die auch drucken und scannen können. Erfahren Sie hier die wichtigsten Eckdaten und worauf Sie bei der Entscheidung für einen Scanner achten müssen.

Scanner: Merkmale und Funktionen

Scanner (von engl. to scan = abtasten) erfassen Daten durch systematisches Vermessen oder Abtasten von Objekten. Scanner begegnen uns auf vielfältige Art und Weise im Alltag: Handscanner bei Konzerteinlässen, Barcodescanner für das Auslesen von Produktinformationen oder eben als Flachbettscanner für das private Digitalisieren von Schriftstücken. Auch Kopierer und Faxgeräte arbeiten mit dem Scanmechanismus. Für die Büroumgebung wurden Multifunktionsgeräte konzipiert, die all diese Funktionen in einem Gerät vereinen: Das spart Platz und Zeit. Ans Netzwerk angeschlossen können sie gescannte Dokumente via Fax und E-Mail direkt verschicken.

Aufbau eines Scanners

Das Scannen ist ein optomechanischer Vorgang. D. h. die Informationen werden mithilfe von Lichtsignalen, Spiegeln und elektrischen Impulsen in computerlesbare digitale Daten umgewandelt. In der folgenden Grafik wird der Scan-Vorgang in seinen Einzelheiten veranschaulicht:

Aufbau und Funktionsweise eines Scanners

  1. Die Vorlage wird von einer Leuchtstofflampe abgetastet.
  2. Das reflektierte Licht wird von Photodioden erfasst, die auf einem Siliziumchip angeordnet sind (CCD-Chip).
  3. Das Licht setzt elektrische Impulse frei, diese werden gesammelt und mithilfe eines A/D-Wandlers (Analog-Digital-Wandler) digitalisiert.
  4. So wird die Vorlage Zeile für Zeile als digitales Bild wieder zusammengesetzt.

Flachbettscanner vs. Großformatscanner

Flachbett-Scanner
Flachbettscanner
[© magraphics.eu | fotolia.com]

Flachbettscanner und Großformatscanner bedienen zwei gegensätzliche Enden der Vorlagenerfassung. Während Flachbettscanner vor allem im Hausgebrauch zum Einsatz kommen, finden sich Großformatscanner im professionellen Umfeld. Flachbettscanner arbeiten nach dem oben beschriebenen Prinzip, auf dem auch die Funktionsweise von Kopierern basiert. Fotos, Bilder, Schriftstücke wie einzelne Papierbögen oder Bücher lassen sich problemlos digitalisieren. Manche Scanner eignen sich auch für Dias. Flachbettscanner sind nur bis Papierformat DIN A4 ausgelegt. Anders Büro-Kombigeräte: Hier können Vorlagen bis DIN A3 eingescannt werden. Für darüber liegende Formate (DIN A2 und größer) gibt es Großformatscanner.

Wie scanne ich richtig?

Bei den meisten Scannern können Sie manuell die Auflösung und Farbtiefe einstellen. Beides hängt davon ab, was nach dem Vorgang mit dem Scan geschehen soll.

Auflösung

Die Auflösung wird in dpi (dots per inch) gemessen. Diese besagen, aus wie vielen Bildpunkten der Ausdruck/der Scan zusammengesetzt ist.

  • für den späteren Ausdruck eines Bildes: 300 dpi
  • Bild für Veröffentlichung im Internet: 75 dpi
  • am Monitor lesbarer Text: 300 dpi
  • späterer Ausdruck des Textes: 600 bis 2.400 dpi

  Info-Box

Wollen Sie den Scan später ausdrucken, halten Sie sich bei der Auflösung an die Obergrenze des Druckers: Diese liegt in der Regel bei 600 oder 2.400 dpi. Auch wenn Ihr Scanner eine höhere Auflösung als der Drucker anbietet, nützt Sie Ihnen nicht, da der Drucker diese nicht wiedergeben kann. Sollen die Daten nach dem Scan am PC weiterverarbeitet werden, wählen Sie höchstens 300 dpi, da die Dateien ansonsten so groß werden.

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Farbtiefe

Sie können hier in der Regel zwischen Schwarz-Weiß-, Graustufen- oder Farb-Scan wählen.

Schwarz-weiß-Kopie

Schwarz-Weiß-Scans eignen sich für einfarbige Texte. Die Datei bleibt klein, lässt sich also gut als E-Mail weiterverschicken und etwaige Kratzer oder Knicke sind weniger sichtbar.

Graustufen Icon

Beim Graustufen-Scan werden mehrfarbige Vorlagen in verschiedenen Graustufen dargestellt. Diese Einstellung ist geeignet für Texte, Bücher oder monochrome Zeichnungen.

RGB-Farben

Beim Farb-Scan stehen Ihnen wiederum verschiedene Farbentiefen zur Auswahl: 16, 24, 32 oder 48 Bit. Diese Zahlen beziehen sich darauf, wie viele Farben maximal dargestellt werden können: Je mehr Bits für einen einzigen Bildpunkt gespeichert werden können, desto mehr Farbtöne werden gespeichert. Für einen qualitativen Farbdruck sind 16 Bit Farbauflösung empfehlenswert.

  Farbtiefe: Wie viele Bits werden für die Darstellung eines Pixels verwendet

Farbtiefe

Scanner und Kopierer zum Top-Preis

Oberstes Kaufkriterium sollte die Auflösung sein. Achten Sie außerdem darauf, dass die Scanfläche unzerkratzt ist – vor allem, wenn Sie einen gebrauchten Scanner kaufen. Gucken Sie sich vor dem Kauf unterschiedliche Modelle an, lassen Sie sich beraten und vergleichen Sie mehrere Angebote. Alle Infos zu Kopierern und Scanner finden Sie hier auf unserer Seite. Aroundoffice unterstützt Sie gerne bei der Suche nach geeigneten Anbietern für Multifunktionsgeräte. Unser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich – Sie können nur profitieren!