Plotterdruck – Zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze
Der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Plottern ist es geschuldet, dass unter dem Begriff Plotterdruck zwei unterschiedliche Druckverfahren zusammengefasst sind.
Plotterdruck im herkömmlichen Druckgewerbe
Bei dieser Form des Plotterdrucks wird ein Medium direkt von einem Plotter bedruckt. Dazu ist der Plotter meist mit einem Tintenstrahldruckkopf, gelegentlich auch mit Tuschestiften bestückt. Bedruckt werden Papierbögen in den Standardgrößen A3 bis A0 sowie Sondergrößen. Zudem ist auch der Druck auf laufendem Papiermeter von der Rolle möglich. Neben herkömmlichem Papier können auch beschichtete Papiersorten und Fotopapier sowie zahlreiche Folien bedruckt werden.
Plotterdruck in der Textilindustrie
In der Textilindustrie bezeichnet der Plotterdruck ein Verfahren, bei dem Buchstaben, Zahlen und Logos von einem Trägermedium auf einem Schneidplotter ausgeschnitten werden. Diese werden anschließend mittels Hitze auf T-Shirts, Trikots oder andere Textilien gedruckt.
Was kostet der Plotterdruck
Wer häufig Bedarf an Plotterdruck hat, kann über eine Investition in einen Rollen- oder Flachbettplotter nachdenken. Sehr günstige Geräte gibt es ab etwa 2.000 Euro. Schnelle und leistungsfähige Flachbettplotter kosten hingegen bis über 40.000 Euro. Besteht nur gelegentlich Bedarf an einem Plotterdruck, so ist eine externe Druckfirma sinnvoll. Die Preise sind von die Anzahl und Art der zu bedruckenden Medien abhängig. So kostet ein Papierbogen der Größe A0 um zehn Euro, eine Klebefolie der gleichen Größe ist ungefähr für 70 Euro zu bekommen.