Stiftplotter – Welche Ausführungen gibt es?
Das Prinzip des Stiftplotters ist einfach – ein Stift wird auf einer Schiene bewegt und an der richtigen Position auf das Papier gedrückt, um an gewünschter Stelle eine Linie zu zeichnen. In der Umsetzung dieses Prinzips gibt es jedoch zwei verschiedene Ansätze.
Stiftplotter als Rollenplotter
Bei dem Rollenplotter wird das Papier über mehrere Rollen unterhalb des Stiftes entlang geführt. Während der Stift sich nur auf der Achse seiner Schiene bewegt, wird die andere Bewegungsrichtung durch das Papier selbst ausgeführt. Es wird über die Rollen unter dem Stift entlang geführt, so wird die gewünschte Linie gezeichnet.
Stiftplotter als Flachbettplotter
Der Flachbettplotter ist meist sehr groß. Hier wird das Papier liegend fixiert und der Stift darüber entlang geführt. Dabei bewegt sich zum einen der Stift auf einer Schiene. Zum anderen ist die Schiene selbst beweglich und kann zu jeder Position des Papiers geführt werden.
Wo findet der Stiftplotter Verwendung?
Der Stiftplotter ist in der Lage, Kurven zu schreiben und Vektorgrafiken auszudrucken. Er zeichnet dabei die Kurven direkt, anstatt sie rasterförmig aufzubauen. Dadurch kann er Linien sehr exakt wiedergeben. Das schlägt sich vor allem in Architektur- und Ingenieursbüros nieder, wo der Stiftplotter zum Drucken von Bauplänen und technischen Zeichnungen verwendet wird.
Was kostet der Stiftplotter?
Stiftplotter sind sehr spezielle Druckgeräte und daher entsprechend teuer. In Abhängigkeit des Modells und der zu bedruckenden Medien können hier mehrere Tausend Euro investiert werden.