Weniger ist mehr

Telefone und Zubehör für Telefonanlagen

Der Trend geht zu ganzheitlichen Lösungen: Über Telefonanlagen sollen nicht nur Festnetzgespräche abgewickelt werden können, sondern auch die mobile Telefonie, Instant und Text Messaging, Fax- und E-Mail-Dienste sowie die Kalender-Synchronisation. Was Telefone und entsprechendes Zubehör heute bereits leisten können, erfahren Sie hier.

Was leisten Telefonanlagen?

Moderne Telefonanlagen erleichtern die ganzheitliche Kommunikation innerhalb von Unternehmen und unterstützen die Verknüpfung mobiler und fester Arbeitsplätze.

Vorteile und Funktionen von Telefonanalgen:

  • kostenlose interne Gespräche
  • Weiterverbinden von Telefongesprächen
  • Makeln
  • Rufumleitung
  • beliebig erweiterbar, somit anpassbar auf die Mitarbeiterzahl
  • Koppeln verschiedener Endgeräte wie Faxgerät, Anrufbeantworter (führender Hersteller ist hier Tiptel) und Telefon
  • parallele Nutzung mehrere Endgeräte über einen Anschluss
  • interne Vernetzung standortübergreifend
  • Telefonkonferenzen schalten

Analog, ISDN, VoIP – die Unterschiede

Die Sprachübermittlung kann über verschiedene Kanäle erfolgen: analog, über einen ISDN-Anschluss oder eine VoIP-/SIP-Verbindung. Analoge Telefonanlagen sind ein Auslaufmodell. Denn moderne Telefonanlagen müssen nicht mehr nur Sprache, sondern auch Daten übertragen. So wurde Ende der 80er Jahre mit der Einführung des Telekommunikationsstandards ISDN das Telefonnetz digitalisiert. Bereits Ende der 90er hatte die Entwicklung einen erneuten Sprung gemacht: Übertragungsraten sind mittlerweile so stabil und schnell, dass IP-Telefonie die bis dahin den Markt beherrschenden ISDN-Systeme mehr und mehr ablöst. Die Telekom stellt ISDN-Anlagen bereits flächendeckend auf den IP-Standard um, sodass bald nur noch über die Internetverbindung telefoniert wird. Die neusten Entwicklungen gehen weg von physischen Telefonanlagen, hin zu Hosted-, virtuellen oder Software-Lösungen.

Analoge Telefone reif für den Müll?

Nein! Mit entsprechenden Anschlüssen (z. B. einem S0-Bus) können Sie auch analoge Geräte mit Ihrer ISDN- oder VoIP-Telefonanlage verbinden. Das Gleiche gilt auch für andere analoge Kommunikatoren, wie zum Beispiel Faxgeräte.

ISDN versus VoIP

ISDN zählt anders als VoIP zur klassischen Telefonie. Zwar basieren beide Systeme auf der Umwandlung von analogem Sprachmaterial in digitale Datenpakete, aber VoIP stützt sich ausschließlich auf die Internetverbindung. Während ISDN-Telefonie leitungsgebunden ist, können VoIP-fähige Geräte direkt mit dem DSL-Router verbunden werden. Anbieter sparen sich die Vermittlungsstelle und Kunden sparen Geld: Die IP-Tarife sind in der Regel günstiger, und auch auf Hardware kann vollends verzichtet werden, da direkt über den PC telefoniert wird.

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Mehr Informationen zu ISDN-Telefonanlagen

VoIP im Detail: Anbieter, Kosten und Funktionen

Telefonanlagen für Unternehmen: Welche Anlage passt zu Ihrem Unternehmen?

Telefone: Nur telefonieren war gestern!

Wer die gesamte Bandbreite der heute verfügbaren Features nutzen möchte, sollte sich ein IP-Telefon anschaffen. Prüfen Sie jedoch, ob die gebotenen Funktionen in dem Umfang für Ihr Unternehmen sinnvoll sind. Denn voll ausgestattete IP-Telefone können bei 500 Euro liegen – Ausgaben, die sich nicht immer auszahlen.

Welche Telefone passen?

Generell können Sie in eine Telefonanlage alle Geräte einbinden, wenn die passenden Schnittstellen vorhanden sind. Man unterscheidet mit den Kanälen zwischen analogen, ISDN- und IP-Telefonen.
Kombinieren Sie mehrere Kanäle, können Sie auch verschiedene Geräte verwenden. Den größten Spielraum bei der Wahl der Endgeräte bieten ISDN-Systeme.

Was können IP-Telefone?

Sie bieten mehr Funktionen als herkömmliche TK-Anlagen:

  • Warteschleifen
  • Voicemail
  • E-Mail-Benachrichtigungen
  • automatische Weiterleitungen
  • interaktive Sprachmenüs (IVR)
  • Übermittlung des Verfügbarkeitsstatus
  • Erreichbarkeit auf allen vernetzten Geräten (Handy, PC, Laptop, Tablet, Festnetz)

Ausstattung von IP-Telefonen

Telefon mit Bildschirm
Kabeltelefon mit großem Display 
© Brian Jackson | fotolia.com

Das Gros der Systemtelefone verfügt über ein Kabel. Aber auch schnurlose Telefone finden sich im Angebot. Diese sind dann empfehlenswert, wenn Sie die Display-Anzeige nur für die Anruferkennung brauchen. Bei Kabeltelefonen sind die Displays deutlich größer und tendieren zu Bildschirmen, über die Videokonferenzen vom Schreibtisch aus geführt werden können. Auch Telefone mit Touchscreen sind mittlerweile üblich. Weitere Ausstattungsoptionen (insbesondere mit Blick auf IP-Telefone):

  • Bluetooth: Synchronisierung von Kontakt- und Kalendereinträgen mit Mobiltelefon, Anschluss von Bluetooth-Headsets
  • Apps: IP-Telefone mit Android-Betriebssystem profitieren von einem großen App-Angebot
  • Standards: Rufumleitung, Rückfrage, Rufnummernspeicher, interne Konferenzschaltungen, Rufnummernanzeige, Wartemusik
  • Headset-Anschluss: über Bluetooth, DECT, USB, EHS/DHSG oder Standard-RJ-9-Buchse
  • Voicemail (ruftypabhängige Ansagen möglich)
  • Freisprechmöglichkeit und Mikrofonstummschaltung
  • Online-Namenssuche
  • Anrufmitschnitt
  • Anschluss externer USB-Kamera möglich
Kosten für Telefone*
analoge Telefone ab 20 €
ISDN-Telefone ab 50 €
VoIP-Telefone

ab 50 € (mit umfassender

Ausstattung ab 300 €)

* alle Telefone sind schnurgebunden
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Zubehör: Mit der zweiten Hand arbeitet es sich besser!

Headsets oder an das Telefon gekoppelte Türsprechanlagen erleichtern die Arbeit und halten den Schreibtisch aufgeräumt. Welches Zubehör gibt es für Systemtelefone?

Frau mit Headset

Kabellose Headsets, die über Bluetooth eine Verbindung zum Telefon oder PC aufbauen, kosten ab 100 Euro, kabelgebundene dagegen finden Sie schon ab 20 Euro. Gängige Anschlüsse neben Bluetooth sind USB, DECT, EHS, DHSG oder über eine RJ9-Buchse. Vor allem in Call-Centern und Großraumbüros erleichtern Headsets die Kommunikation.

 

Konferenzspinne

Konferenzspinnen bekommen Sie bereits ab 250 Euro. Sie vereinfachen das Freisprechen in Konferenzen, wenn mehrere Personen im Raum anwesend sind und am Gespräch teilnehmen möchten. Konferenzspinnen verfügen über eine Einwahltastatur, ein Mikrofon und Lautsprecher. Standardmäßig werden sie mit Geräuschunterdrückung ausgestattet.

Videokonferenz

Für Video-Telefonie benötigen Sie eine stabile Internetverbindung und eine Kamera – auf beiden Seiten der Leitung. Mit einem IP-Telefon mit integriertem Bildschirm können Sie bequem von Ihrem Schreibtisch aus videotelefonieren – entweder über die Freisprechfunktion oder mit einem Headset. Die Übertragung funktioniert aber auch über TV-Geräte. Diese Variante ist besonders in Konferenzsituationen mit mehreren Anwesenden empfehlenswert.

Gegensprechanlage

Verfügt das Telefon über eine DECT-Schnittstelle, können Sie über das Telefon die Gegensprechanlage bedienen und auch die Tür öffnen. Die Gespräche zwischen Telefon und Gegensprechanlage sind kostenfrei, da die Anlage ins interne Telefonnetz aufgenommen wird

 

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Telefonanlage mit Gegensprechfunktion

Telefonkonferenz: Anbieter und Kosten

Videotelefonie: technische Voraussetzungen

 

Aroundoffice: Fachhändler finden in drei Schritten!

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