Welches Modell rechnet sich?

Wirtschaftlichkeit von Wasserspendern

Neben der zuverlässigen Versorgung mit Trinkwasser können Sie durch die Anschaffung eines Wasserspenders auch Geld sparen - zum Beispiel durch Miet- oder Wartungsverträge. Besonderes Augemerk gilt den Nebenkosten für Strom und Wasser - hier sind einige Modelle wirtschaftlicher als andere. Welche das sind, erfahren Sie auf dieser Seite. 

Hohe Kosten für Getränke reduzieren

Im Vergleich zur Versorgung mit herkömmlichen Wasserflaschen ist die Installation eines Wasserspenders nicht nur praktischer und platzsparender, sondern auch wesentlich günstiger. Bei etwa 230 Arbeitstagen pro Jahr und einem durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von 1,5 Litern täglich pro Mitarbeiter ergibt sich für die Wasserversorgung eines Unternehmens von 20 Angestellten mit Mineralwasser zu 0,79 Euro je 1,5 Liter Flasche folgende Rechnung:

Rechenbeispiel

Preisrechner (Symbol)230 Arbeitstage pro Jahr x 20 Mitarbeiter = 4.600 Arbeitstage insgesamt
4.600 Arbeitstage x 0,79 Euro je 1,5 Liter Mineralwasser = 3.634 Euro

Geld sparen mit Wasserspendern

Man unterscheidet zwischen zwei Typen von Wasserspendern: leitungsgebundene Trinkwasserspender und Wasserspender ohne Wasseranschluss, auch als Gallonen-Wasserspender oder Trinkwasserspender mit Tank bezeichnet. Beide Systeme bieten Verbrauchern einen finanziellen Vorteil gegenüber der Trinkwasserversorgung mit Flaschen. Besonders günstig und wirtschaftlich sind leitungsgebundene Geräte. Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als Geräte mit Tank, dafür aber insgesamt im Verbrauch und den Betriebskosten wesentlich günstiger. Gegenübergestellt sehen die Verbrauchskosten für die Trinkwasserversorgung mit einem leitungsgebundenen Wasserspender und einem Gallonen-Trinkwasserspender folgendermaßen aus:

Leitungsgebundener Wasserspender

Wasserhahn (Icon)0,5 Cent je Liter Wasser (ohne Kohlensäure) x 6.900 Liter Wasserverbrauch = 345 Euro Wasserkosten jährlich

Trinkwasserspender mit Gallone:

Wassertank | Gallone (Icon)50 Cent pro Gallonen-Liter x 6.900 Liter Wasserverbrauch = 3.450 Euro Wasserkosten jährlich

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Wasserqualität: Hoher Standard zum günstigen Preis

Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel und wird stärker überwacht und auf gesundheitsschädliche Substanzen getestet als Mineralwasser. Grund dafür ist, dass die Trinkwasserverordnung mehr Grenzwerte vorschreibt als die gültige Mineral- und Tafelwasserverordnung. Einer 2012 von TNS Emnid durchgeführten Umfrage mit 1.000 Teilnehmern zufolge wird Leitungswasser von 63 Prozent der Befragten getrunken.

Trinken Sie Leitungswasser?

Verteilung Leitungswasserkonsum in deutschen Haushalten

Anhand der Richtlinien der Deutschen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) werden bei Leitungswasser ständig Qualitätskontrollen durchgeführt. Leitungsgebundene Wasserspender sind demnach mit Kosten von rund 0,5 Cent je Liter nicht nur besonders günstig im Verbrauch, sondern bieten neben den geringen Kosten auch noch eine hervorragende Wasserqualität.

Von Mietverträgen profitieren

Um die hohe Trinkwasserqualität auch auf Geräteseite zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Wartung sowohl leitungsgebundener Wasserspender als auch der Trinkwasserspender mit Tanksystem erforderlich. Dieser zusätzliche Kostenfaktor hat kaum Einfluss auf die hohe Wirtschaftlichkeit des Trinkwasserspenders. In vielen Fällen sind die Wartungskosten bereits in Mietverträgen mit monatlichen Raten integriert.

  Info zu Mietverträgen

Sparschwein IconLeitungsgebundene Wasserspender gibt es zum Beispiel ab 99 Euro monatlich inklusive Wartung. Die Mietkosten eines Gallonen-Systems sind mit einem Betrag zwischen 15 und 40 Euro sogar noch günstiger. Beim Verbrauch macht sich die Mehrinvestition in einen leitungsgebundenen Wasserspenders aber schnell bezahlt, da die Kosten für die Austauschtanks mit 0,40 bis 0,55 Euro pro Tank relativ hoch sind.

Vor der Entscheidung Folgekosten einkalkulieren

Grundsätzlich ist bei einer Wirtschaftlichkeitsrechnung wichtig, nicht nur die Kosten für das Gerät selbst, sondern auch die Folgekosten einzurechnen. Es empfiehlt sich, verschiedene Varianten durchzurechnen, bevor man sich für ein System entscheidet. Vor allem leitungsgebundene Systeme amortisieren sich bereits innerhalb kurzer Zeit.

  • leitungsgebundene Wasserspender (ohne Kohlensäurefunktion) kosten zwischen 790 und 1.500 Euro
  • leitungsgebundene Wasserspender (mit Kohlensäurefunktion) kosten zwischen 1.700 und 3.500 Euro
  • Geräte mit Gallonen-System kosten zwischen 150 und 800 Euro

Anstatt der jährlichen Wasserversorgung eines 20-Personen-Betriebs durch Wasserflaschen könnte mit dem gesparten Betrag ein hochwertiger, leitungsgebundener Wasserspender mit Kohlensäurefunktion finanziert werden. Zu den Kosten für Gerät, Wartung und Wasser kommen jedoch auch noch Stromkosten für die Kühlung oder andere Gerätefunktionen hinzu. Diese sind mit circa 150 bis 200 Euro je Gerätetyp und Stromversorger jährlich jedoch überschaubar.

Anbieter für Wasserspender finden und sparen

Die Investition in einen Wasserspender ist wirtschaftlich und macht sich bereits nach kurzer Zeit bezahlt. Besonders Trinkwassersysteme mit einem Festwasseranschluss sind effektiv und sehr günstig im Verbrauch. Welches Modell und welche Finanzierungsvariante die jeweils passende ist, muss von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Bei der Suche nach dem richtigen Anbieter in Ihrer Region hilft Ihnen Aroundoffice. Fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich bis zu drei Angebote an.